Reaktionen auf ein Traumata
Während einer traumatischen Situation ist das seelische Verarbeitungsvermögen völlig überfordert. Der Mensch rettet sich aus dieser Situation in der Regel, indem er sozusagen auf “Notbetrieb” schaltet.

Teile des Gehirns werden dabei tatsächlich oftmals „stillgelegt“ (Das Sprachzentrum und der Bereich des Gehirns, der normalerweise das Geschehen in einen inneren Zusammenhang einfügt). In diesem Schockzustand teilt ein Mensch sich innerlich auf. Dies hat oftmals zur Folge, dass Gefühle nicht oder kaum wahrgenommen werden können. Diese werden betäubt, um das Ganze besser ertragen zu können. Häufig erleben Menschen in einer solchen Situation, dass sie sich selbst wie von außen sehen können, sozusagen aus ihrem Körper heraustreten. Ein Eindruck von Unwirklichkeit entsteht ( das Gefühl, im falschen Film zu sein.) Diesen Vorgang nennt man Dissoziation.

Die Fähigkeit dazu lässt uns seelisch überleben und ist im Moment des Geschehens hilfreich. Dieser Mechanismus der Selbstentfremdung verselbstständigt sich häufig recht schnell, da er sehr wirksam erlebt wird. Neben der hilfreichen Schutzfunktion dissoziativen Verhaltens, wird eine Verarbeitung des Geschehens hierdurch jedoch verhindert.

Die Schockreaktion
Viele Menschen, die ein Trauma erlebt haben, reagieren auf diese Situation mit einem inneren oder äußeren Aufschrei. Es kommt zu einer Schockreaktion.
Viele Menschen, die ein Trauma erlebt haben, reagieren auf diese Situation mit einem inneren oder äußeren Aufschrei. Es kommt zu einer Schockreaktion.

Diese kann zwei, drei Tage anhalten. Nach diesem Zeitraum, in dem ein Mensch sich unwirklich, fremd, aggressiv oder extrem ängstlich fühlen kann, beginnt die sogenannte Einwirkungsphase eines Traumas. Das traumatische Erlebnis wirkt nach, drückt sich vielleicht in einem großen Bedürfnis aus, über das Ganze unendlich oft – oder gar nicht reden zu wollen. Viele Menschen leiden unter Alpträumen, Gefühlsausbrüchen.
Die Welt, die zuvor ein scheinbar sicherer Ort war, wird auf einmal beängstigend oder bedrohlich erlebt.
Eine Berührung mit Orten oder Menschen, die an das Trauma erinnern wird vermieden. Zuerst einmal sind dies ganz normale, der aufwühlenden Situation angemessene Reaktionen.

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